[gegessen] Bananen-Zimt-Porridge

“Gegessen” ist fast untertrieben. “Süchtig geworden” trifft es besser. Gesehen habe ich das Porridge-Rezept bei Nani von HibbyAloha. (Porridge = Haferbrei).
Einmal ausprobiert und dann jeden Tag verspeist. Bis die ganze Packung Haferflocken plötzlich alle war. Die genauen Angaben für eine Portion findet ihr auf Nanis Blog (s. Link oben). Der Spur nach gehts so: Milch mit ein bisschen Zucker aufkochen, Haferflocken reinschütten und rühren bis ein Brei entsteht und die Flocken schön aufquellen. Dann ab ins Schüsselchen, Zimt und Bananen oben drauf und genießen.
Was ich daran so mag: Aufgequollene Haferflocken fühlen sich sehr magenfreundlich an. Milchgerichte sind einfach in allen Variationen spitze. Zimt gibt dem Brei den letzten Schliff und Bananen machen alles schön fruchtig. Alles in allem: perfekt!
Kennt ihr Porridge? Wer ist danach noch so verrückt wie ich?

Gebacken: Apple Crumble

Vor einiger Zeit hatte ich richtig Lust auf Apple Crumble. Das ist ein Apfel-Streusel-Auflauf. Fertig gebacken und angerichtet sieht das dann so aus:
Ich hatte natürlich noch einiges übrig. In den nächsten Tagen füllte ich das Apple Crumble in Vesperboxen und zusammen mit einem Löffel nahm ich es an die Uni mit. So konnte ich mir den trockenen Uni-Alltag ein bisschen versüßen.

Für ein Apple Crumble sind folgende Zutaten nötig:

  • Äpfel
  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • Zitronensaft
  • Zimt
So geht’s:
Zuerst werden die Äpfel geschält. Bei mir waren es insgesamt 4 Stück mittlerer Größe. Aber ich habe sie nacheinander geschält und klein geschnippelt und nach und nach die Auflaufform bestückt. So konnte ich in etwa abschätzen, welche Menge nötig ist. Die Apfelstücke müssen ein bisschen mit Zitronensaft beträufelt werden. Da ich aktuell keine echte Zitrone da hatte, musste Zitronensäure (aus diesem gelben Plastikball) genügen.
Für den Streuselteig werden Zucker und Margarine schaumig geschlagen. Es dauert eine Weile, aber dann entsteht wirklich sowas ähnliches wie Schaum (mittleres Bild). Dann Mehl und Zimt zugeben. Beim Zimt war ich erst vorsichtig. Man sollte auf jeden Fall den enstandenen Teig später abschmecken und je nach Geschmack noch ein bisschen Zimt zugeben.

Aus diesen Zutaten ensteht nach langem Rühren mit den Knethaken ein klumpiger Teig. Streuselteig eben. Lange lange Zeit war es nur eine pappige Masse und mich hat fast der Mut verlassen. Da ich dieses Rezept aber schon öfter benutzt und es immer geklappt hatte, rührte ich tapfer weiter. Nach einer gefühlten Ewigkeit bildeten sich dann endlich diese mürben Klumpen. Als alte Zimtliebhaberin musste noch ein bisschen nachgewürzt werden. Den fertigen Streuselteig lege ich in außeinander gezupften Flocken gleichmäßig über die Äpfel. Im Nachhinein hätte auch ein bisschen weniger Streuselteig gereicht.

Das rohe Apple Crumble kommt dann bei ca. 200°C in den vorgeheizten Backofen (Umluft) und wird auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten gebacken. Die Streusel sollten goldbraun werden.
Dazu passt Vanilleeis oder Vanillesoße ganz gut. Aber auch ohne Beigabe schmeckt mir das Apple Crumble vorzüglich.

[Rezept] Zimtsterne

Wie im Artikel zum Vanillekipferl Rezept berichtet, veranstaltete ich am Wochenende einen riesigen Plätzchenmarathon. Gebacken wurden außerdem noch Kokosmakronen. In den Kommentaren wurde der Wunsch geäußert, das Rezept meiner Zimtsterne vorzustellen; und das, obwohl es so kurz vor Weihnachten ist. Zimtsterne sind jedes Jahr neben den Vanillekipferl ein absolutes Muss und sie schmecken richtig schön nussig und zimtig. Wie Zimtsterne eben schmecken sollen. Ich kombiniere das Rezept sehr gerne mit den Vanillekipferln, da diese 3 Eigelb und die Zimtsterne 3 Eiweiß benötigen.

Zutaten (bei mir sind’s genau 3 Bleche geworden):
– 3 Eiweiß
– 1 Prise Salz
– 1,5 TL Zitronensaft (habe dieses Konzentrat aus dem gelben Fläschchen genommen)
– 300 g Zucker
– insg. 525 g gemahlene Nüsse (Mandeln und/ oder Haselnüsse)
– mind. 3 TL Zimtpulver (habe 4 genommen)

So geht’s (Bilder werden durch Klicken größer):

Zuallererst wird das Eiweiß mit dem Salz verrührt und zu Eischnee steif geschlagen.

Dann wird der Zucker und der Zitronensaft zum Eischnee unter Rühren hinzugegeben bis die Masse Spitzen bildet. Danach sollte man etwa 3-4 EL der Baisermasse beiseite stellen. Damit werden am Schluss die Zimtsterne bepinselt und erhalten ihre typische weiße Haube.

Ich habe eine Nussmischung aus 200 g gemahlenen Mandeln und 325 g gemahlenen Haselnüssen verwendet. So schmecken die Zimtsterne insgesamt ein bisschen nussiger. Die Nüsse werden mit dem Zimt vermischt und dann nach und nach unter die Baisermasse gehoben. Wenn sich das Eiweiß mit den Nüssen vollständig verbunden hat, entsteht der Zimtsternchen-Teig. Da die Baisermasse recht klebrig ist, wird die Vermischung ein kleiner Kraftakt. Meinen Teigschaber am Stiel hat’s gefährlich arg gebogen. Der Teig ist nachher richtig klebrig-fest.

Oben links sieht man den fertigen Teig. Jetzt wird der Teig in kleinen Kugeln in Frischhaltefolie gepackt und dann für 1 h im Kühlschrank kühl gestellt. Die Nüsse saugen währenddessen die Feuchtigkeit aus der Baisermasse und die Konsistenz des Teig wird etwas fester.

Nach der Ruhezeit im Kühlschrank geht’s ans Auswellen. Beim ersten Mal Zimtsterne-Backen bin ich an diesem Teig fast verzweifelt. Er klebte an der Arbeitsplatte, an meinen Händen und am Wellholz fest, ließ sich schlecht ausrollen und kostete mich viel Nerven und Kraft. Ich kam dann auf die Idee, den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie auszurollen. Seither mache ich das nicht mehr anders. Man kann die ausgewellte Platte zwischen den Folien anfassen, ohne klebrige Finger zu bekommen und auch die Dicke gut überprüfen. Laut Rezept sollte die Masse nach dem Auswellen noch ca. 8 mm dick sein. Nun werden die Zimtsterne ausgestochen und auf ein Backblech gelegt.

Nun kommt die restliche Baisermasse zum Einsatz. Mit einem Pinsel darf man sich nun an die zeitraubende Arbeit machen und die Sternchen alle schön gleichmäßig bepinseln. Dabei sollte man darauf achten, dass die Masse nicht zu dick und nicht zu dünn aufgetragen wird. Ist sie zu dick, kracht sie leicht ein, sobald man mit den Fingern dran kommt. Ist sie zu dünn, sind die Sternchen nach dem Backen nicht schön weiß sondern eher bräunlich. Aber an dieser Stelle muss man einfach seine eigenen Erfahrungen machen. Habe ich auch alles hinter mir *zwinker*. Die Zimtsternchen werden nun im vorgezeizten Ofen bei Umluft und 160 °C 10-12 Minuten gebacken. Der Baiserguss sollte nur minimal Farbe annehmen. 
Die Zimtsternchen sind direkt nach dem Backen noch recht weich. Deshalb lässt man die Zimtsternchen abkühlen und dadurch werden sie etwas fester. Ich mag sie, wenn sie im fertigen Zustand noch ein klein wenig weich sind. Das hinzubekommen ist allerdings immer wieder eine kleine Herausforderung. Ich hatte auch schon richtig schöne, aber harte Zimtsternchen. Auch hier muss man einfach ein bisschen Erfahrung sammeln.
Fazit: Die Zimtsternchen sind etwas aufwändiger zu backen. Mit ein paar Tricks und Kniffen lässt sich der komplizierte (weil klebrige) Teig gut verarbeiten. Bis die Sternchen bepinselt sind, geht noch ein bisschen Zeit ins Land. Aber bei 3 Blechen leckeren Zimtsternchen lässt sich das alles verschmerzen. Ich backe sie, seit ich mit Plätzchen überhaupt angefangen habe, jedes Jahr.

[Rezept] Vanillekipferl

Als ich vor einer Weile Kokosmakronen gebacken habe, hatte ich dieses Rezept mit Vanillekipferl kombiniert. Für die Kokosmakronen braucht man 3 Eiweiß und für die Vanillekipferl 3 Eigelb. Mittlerweile sind alle Plätzchen aufgegessen und am Wochenende wars dann soweit: Ein riesen Plätzchenback-Marathon. Von den Kokosmakronen habe ich dieses Mal die doppelte Portion gebacken. Außerdem sind noch Nussecken und Zimtsterne entstanden. Wie die Vanillekipferl gemacht werden, möchte ich heute vorstellen. Vielleicht hab noch jemand so kurz vor Weihnachten Lust zu backen.

Zutaten: (bei mir wurden etwa 3 Bleche belegt)

– 300 g Butter
– 190 g Zucker (habe ca. 140 – 150 g genommen)
– 3 Eigelb
– mind. 3 Pk. Vanillezucker (habe 4 genommen, soll ja schön nach Vanille schmecken)
– 200 g gemahlene Mandeln
– 400 g Mehl
– evtl. ein paar Tropfen noch Butter-Vanille-Backaroma

So gehts (alle Bilder werden durch Klicken größer):

Zuerst werden Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Dann kommen Eigelb, Mandeln und Mehl dazu. Alles wird mit den Knethaken des Handrührgeräts gut vermischt. Wer eine Küchenmschine hat, die die Arbeit alleine übernimmt, der klopfe sich auf die Schulter *lach*. Wer mag, kann hier noch ein paar Tropfen Butter-Vanille-Backaroma hinzutun. Ich hab das sehr gern, weil die Kipferl dann noch mehr nach Vanille schmecken.

Nach der Rührerei sah der Teig bei mir aus, wie auf dem oberen linken Bild. Damit der Teig im Kühlschrank schneller abkühlen kann, forme ich keine riesengroße Kugel, sondern 3 kleinere. Eine Stunde sollte man den Teig kalt stellen. Danach kann man die Kipferl formen. Wie man das genau machen möchte, bleibt jedem selbst überlassen und die für einen passende Technik selbst herausfinden. Ich schneide den harten Teig in ca. 1 cm breite Streifen und breche mir davon die Stücke ab, aus denen ich dann die Kipferl forme. Dabei enstehen mal kleinere und größere Kipferl; bin ja keine Maschine. Geformt wird mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger.Das Ergebnis auf dem Blech sieht hinterher so aus:
Bei der Größe der “rohen” Kipferl muss man allerdings beachten, dass sie während des Backvorgangs noch aufgehen. Gebacken werden die Vanillekipferl im vorgeheizten Ofen bei Umluft und 175 °C ca. 15 Minuten. Man kann gut erkennen, dass sie wirklich noch um einiges größer werden.

Fazit: Die Vanillekipferl gehen recht schnell. Klar, man sitzt erstmal und muss sie formen. Wenn man den Dreh raus hat, geht’s ganz fix. Das lästige Teigausrollen, anpinseln etc. ist hier nicht nötig. Geschmacklich sind die Vanillekipferl meine persönlichen Plätzchen-Favoriten.
Wie sieht’s bei euch aus? Lohnt es sich noch, so kurz vor Weihnachten die Rezepte für Zimtsterne und Nussecken online zu stellen? Wer interesse hat, kann sich gerne in den Kommentaren outen.

[Rezept] Kokosmakronen

Am 1. Advent habe ich angefangen Plätzchen zu backen. Es sind Kokosmakronen und Vanillekipferl geworden. Beide Rezepte sind gut zu kombinieren: Für die Makronen brauche ich 3 Eiweiß, für die Kipferl 3 Eigelb. Heute möchte ich das Rezept zu den Kokosmakronen präsentieren.
Für ca. 40 St. (bei mir sinds 41 geworden) braucht ihr folgende Zutaten:

– 3 Eiweiß
– 125 g Zucker (ich hab 100 g genommen)
– 1 Prise Salz
– 1 EL Mehl
– 200 g Kokosraspel
– evtl. Backobladen

So gehts (alle Bilder werden durch Klicken größer):

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Auf den folgenden Bildern könnt ihr die einzelnen Schritte sehen. Das Eiweiß auf dem rechten Bild ist schließlich steif geschlagen. Man kann die Schüssel samt Inhalt umdrehen und nichts fällt oder tropft raus.
Zu dem steif geschlagenen Eiweiß wird unter Rühren nach und nach der Zucker zugegeben. Die Masse schlägt nach dieser Prozedur Spitzen. Das bedeutet folgendes: Tunkt man die Rührer des Mixers in die Masse und hebt sie wieder raus, zieht sich die Masse etwas lang, bildet Spitzen und fällt dann um. Die Konsistenz ist nicht mehr so steif wie vor der Zuckerzugabe. Auf dem zweiten Bild von rechts könnt ihr die Spitzen erkennen.

Nun werden die Kokosraspel mit dem Mehl zusammengemischt und zu der Eiweiß-Masse dazugegeben. Die Kokosraspel-Mehl-Mischung wird nun vorsichtig unter den Eischnee gehoben. Am Besten gelingt es mit einem Teigschaber (siehe rechtes Bild). Man fährt beim “Unterheben” mit dem Teigschaber unter den Eischnee und hebt den über die Raspel. Und das immer und immer wieder, bis eine gleichmäßige luftige Masse entsteht. Bei mir sah das Ganze nun so aus:
Nun werden auf ein Backblech mit Backpapier Häufchen gesetzt. Am Besten klappt das mit zwei Teelöffelchen. Wer möchte, kann die Häufchen auf Backobladen setzen. Ich habe sie weggelassen. Bevor die Makronen in den Ofen kommen, sollten sie an einem warmen Ort ca. 30 Min. etwas trocknen. Danach werden die Makronen bei 150 °C (Umluft) im vorgeheizten Backofen gebacken.
EDIT: Da habe ich doch glatt die Angabe der Backzeit vergessen *schmunzel*: Die Makronen werden im Ofen 20-25 Minuten gebacken.
Dabei sollte man die Makronen allerdings im Auge behalten. Meine haben direkt in den ersten 5 Minuten Farbe bekommen und ich habe die Temperatur ein bisschen runtergestellt. Kurz vor Ende der Backzeit, habe ich die Temperatur wieder auf die angegebene Backzeit erhöht. Einfach ein bisschen darauf achten. Ich wollte keine dunklen Kokosmakronen.
Auf dem nächsten Bild könnt ihr die Makronen vor und nach dem Backen betrachten:

Fazit: Ich hatte vorher noch nie Kokosmakronen gebacken und muss sagen, dass es echt leicht und schnell ging. Die Masse ist recht schnell vorbereitet und die Häufchen lassen sich rasch portionieren. Im Ergebnis schmecken sie richtig toll nach Kokos und sind nicht zu fest geworden. Die Kokosmakronen werden auf jeden Fall vor Weihnachten nochmals gebacken.