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Sonstiges

[Tutorial] Glitternagellack entfernen


Immer wieder schreibe ich darüber. Aber so richtig bebildert erklärt habe ich noch nicht, wie ich Glitter-Nagellack entferne. Die Idee ist nichts Neues, das ist mir klar. Bevor ich die Alufolien-Methode für mich entdeck habe, hatte ich die Befürchtung, dass das extrem viel Müll verursachen würde. Aus diesem Grund habe ich mir zum Festklemmen der Wattepads Plastik-Teile via Ebay bestellt. Hinter dem Link ist der Artikel zu finden. Allerdings hat der Entferner die Plastigdinger nach und nach zersetzt… So kam ich dann doch zur guten alten Alufolie. Ich habe mir die Alufolienplatten einmal zurechtgeschnitten und für mehr Stabilität 1x gefaltet. So benutze ich diese Stücke schon seit einem Jahr und musste noch keines wegwerfen. Wenn man darauf achtet, reißt nichts ein.


Schritt 1:


Benötigt werden fünf Stück doppelt gefaltete Alufolienstreifen und fünf geviertelte Wattepadstückchen. Letzteres wird mit Nagellackentferner getränkt und auf dem Nagel platziert. Der Nagel mit Pad wird mit Alufolie umwickelt. Vorn muss die Alufolie überstehen, welche dann umgeklappt und insgesamt festgedrückt wird. Die Nägel sind inklusive Wattepad von Alufolie umschlossen.
Schritt 2:

Warten… Ich umwickle immer nur die Finger einer Hand. Denn mit eingewickelten Fingern kann ich die andere Hand natürlich nicht präparieren. Nach etwa zehn Minuten, kann ich mich ans Auspacken machen.
Schritt 3:
Die Alufolie wird abgenommen. Das Wattepad liegt auf dem Nagel. Ich drücke es an und ziehe es ab. Der meiste Glitter und fast der ganze Nagellack hängt nun im Wattepad. Was noch auf dem Nagel vorhanden ist, sieht man auf dem Foto. Dieser Rest lässt sich nun sehr leicht entfernen und die Nägel sind glitterfrei. Dank meinem Lieblingsnagellackentferner wird trotz langer Einweichzeit die Nagelhaut und der Nagel nicht beansprucht. Man sieht auf dem Foto sehr gut, dass die Nagelpartie nicht ausgetrocknet ist.

Verwendete Produkte im Artikel:
Nagellackentferner: P2 Soft Nail Polish Remover (orange)
Wattepads: Ebelin
handelsübliche Alufolie

EDIT: Mittlerweile gibt es auf meinem Youtube-Kanal ein Video zum Thema Glitter-Nagellack entfernen.

Der entsprechende Artikel zum Youtube Video ist hinter dem Link zu finden.

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16 Kommentare

  • Antworten Chester

    Klasse Anleitung! Ich benutze diese Technik auch schon ewig, aber den Trick, die Alufolie doppelt zu knicken, um sie mehrfach verwenden zu können, kannte ich noch nicht. Werd ich demnächst mal ausprobieren 🙂

    Samstag, 1. März 2014 um 21:01
    • Antworten Leni

      Dann ist die ganze "Konsruktion" stabiler. Ich benutze meine Plättchen seit über einem Jahr und verwende sie wirklich oft. Seither ist der Respekt vor nervig langem Entfernen verschwunden. So nutze ich Glitter auch wieder häufiger 🙂

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:22
  • Antworten Nyxx

    Uh, das ist ja genial… Doppel legen und wieder verwenden… Da hätte ich mal vorher drauf kommen sollen XD Ich trag ja nicht so häufig Glitter, aber ich ärger mich jedes Mal damit rum, auch bei der Alutechnik versage ich manchmal. Aber so könnte das echt besser klappen. Muß ich mal testen. Danke für den Tipp!

    Sonntag, 2. März 2014 um 0:10
    • Antworten Leni

      Die Alustreifen sind damit echt stabil. Ich habe auch das Gefühl, dass häufiges Knittern die Alufolie insgesamt biegsamer und damit noch reißfester macht. So entsteht wenigstens kein Alumüll.

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:23
  • Antworten Conny MilchSchoki

    Hihi, ich liebe diese Technik. Man müsste meinen sie hätte sich endlich mal rumgesprochen, aber es gibt immer noch genug Frauen, die diese Technik nicht kennen…muss auch mal drüber posten…
    Danke dir. LG

    Sonntag, 2. März 2014 um 0:26
    • Antworten Leni

      Ja, ich mag die Technik auch sehr gerne. Damit kann man Glitter lackieren so viel man will. Seit ich weiß, dass man die Alustreifen damit immer wieder verwenden kann und somit keinen Alumüll produziert, nutze ich wieder extrem gerne Glitterlacke. Außerdem schadet es nicht, so ein Tutorial auf dem Blog zu haben. Man schreibt doch immer wieder drüber und redet sich den Mund fusselig, um es zu erklären. Künftig genügt ein Verweis und alle Fragen sind beseitigt 🙂

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:25
  • Antworten Anonym

    diese technik ist einfach genial! früher mochte ich nie glitter-lacke, halt eben wegen des ablackierens, aber seit ich in meinem stamm-forum (vor einigen jahren) von dieser methode gelese habe, bin ich begeisterter glitter-lack-fan.
    ich lasse die lacke meist nur 5minuten einweichen (allerdings mit acetonhaltigem entferner), reicht auch aus 🙂

    einen schönen sonntag noch!
    lg bigs

    Sonntag, 2. März 2014 um 7:43
    • Antworten Leni

      Geht mir genauso! Glitter ist für mich dadurch kein Hindernis mehr. Mit Aceton gehts schneller, das ist klar. Ich lasse es vielleicht auch ein bisschen länger einwirken, damit hinterher auch wirklich alles abgeht. Wenn ich die Finger zu früh auswickle und feststelle, sie hätten noch länger gebraucht, nervt es mich 🙂
      Dir ebenfalls einen schönen Sonntag 🙂

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:27
  • Antworten Aufgepinselt.de

    Hey hey, finde jch super, dass du die alufolie häufiger benutzt!!! Daumen hoch!

    Sonntag, 2. März 2014 um 9:43
    • Antworten Leni

      Ich würde es hassen, so viel Müll zu produzieren. Da würde ich eher auf Glitter verzichten, als viel Alumüll zu haben. Daher musste das auch mal geschrieben werden, dass die Mädels da draußen die Alustreifen mehrfach verwenden 🙂

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:28
  • Antworten LacquerVictims

    Ich habe es erlich gesagt noch nie gemacht auch wenn alle davon so schwärmen 🙂 Ich mache einfach immer eine Schicht Klarlack oder sowas über den Glitzerlack auf dem Nagel und dann schiebe ich es mit einem Nagel der anderen Hand ab ^^ Dann sind alle Glitzerdinger weg und dann kann ich die Reste dann normal entfernen

    Sonntag, 2. März 2014 um 11:12
    • Antworten Leni

      Also nochmal anweichen und dann runterziehen. Das hört sich echt radikal an 🙂 Mit dem richtigen Nagellackentferner konnte ich über diese lange Zeit keine zusätzliche Beanspruchung der Nägel und Nagelhaut feststellen. Daher ist die Methode für mich perfekt 🙂

      Sonntag, 2. März 2014 um 12:30
  • Antworten Wiebke

    Ich lackiere ja Glitzerlack immer genauso ab, wie jeden anderen 😀 Finde es nur minimal schlimmer als z.B. bei einem schmierenden Dunkelrot.

    Sonntag, 2. März 2014 um 14:55
    • Antworten Leni

      Stimmt. Es gibt Farben, die setzen sich in jede Hautfalte ab und färben die Haut drumrum ein. Mein Wattepad würde sich bei Glitterlack in 1000 Fasern auflösen, würde ich den auf normale Weise entfernen.

      Sonntag, 2. März 2014 um 16:05
  • Antworten Janina TheMermaid

    Ich hab das mit der Technik einmal gemacht aber den fehler gemacht beide Hände gleichzeitig ein zu wickeln 😀 das hat nicht ao gut gekappt ^^ mit dem nagellackentfehrner der ein schwämmchen hat indem man den Finger reinsteckt geht es auch wohl ganz gut -nur der nachteil ist das die ganzen glitzer Stücke drin bleiben und er schnell unbrauchbar wird. Von ebelin gibts jetzt aber einen neuen der recht günstig ist (ca2€) den wollt ich mal testen :))

    Sonntag, 2. März 2014 um 18:14
    • Antworten Leni

      Genau diese Töpfe mag ich nicht. Die haben meine Nägel und die Haut drumherum sehr angegriffen. Habe den von Kiko und den von P2 ausprobiert. Beide waren mir zu aggressiv. Abgesehen davon sind sie für Glitter nicht so gut geeignet.

      Sonntag, 2. März 2014 um 21:40

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