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Essie millionails – Eindrücke

Seit einiger Zeit habe ich hier einen der neuen Unterlacke von Essie: millionails. Mein geliebter beam up musste leider das Sortiment verlassen. Bevor ich den „alten“ Unterlack horte und mir irgendwann doch einen neuen Unterlack suchen muss, habe ich das nun vorverlegt und gleich einen von den Neuen aus dem Essie-Sortiment ausprobiert.

Ich verwende diesen Unterlack nun seit September. Eine Veränderung kann ich nicht feststellen. Meine Nägel sind noch wie vorher, als ich den beam up verwendet habe. Sie splittern zwar manchmal, aber dafür dass ich komplett auf Formaldehyd verzichte, bin ich sehr zufrieden. Selbst mit formaldehydhaltigem Unterlack konnte ich das ein oder andere Splittern nicht verhindern.
Essie schreibt Folgendes hinten auf der Umverpackung:
„Die Formel von „millionails“ enthält stärkendes Eisen und ein schützendes Faserschild. Die Kombination aus Inhaltsstoffen liefert wirksame Moleküle, um Ihre Nägel zu schützen. Schützt gegen Bruch, bekämpft Abblättern und Absplittern, sichtbar gestärkte Nägel.“

Aufgetragen sieht millionails farblich unspektakulär aus. Klar, das ist von einem milchig farblosen Nagellack zu erwarten. Beim ersten Auftrag war ich ein wenig irritiert und dachte, ich hätte mir irgendwo lauter kleine Fusseln eingefangen. Bis ich dann gemerkt habe, dass sich wirklich Fasern IM Lack befinden! Ob das nun hilft den Nagel zu stärken, kann ich nicht sagen. Lustig finde ich es dennoch. Auf dem oberen Bild sieht man die Stücke ein bisschen auf dem Mittelfinger und noch stärker in der Flasche am unteren Bildrand.

Auf dem Detailbild erkennt man besser das beworbene „Faserschild“. Nach einer Farbschicht ist davon nichts mehr zu sehen. Und wer – wie ich – grundsätzlich mindestens zwei Farbschichten Lack verwendet, ist absolut auf der sicheren Seite.
Für mich funktioniert millionails echt gut. Ich habe noch eine ungeöffnete beam up Flasche hier rumstehen. Die werde ich nun ab und zu im Wechsel mit millionails aufbrauchen. Um aber meinen Eindruck nicht zu verfälschen und um den millionails richtig kennenzulernen, habe ich ihn seit September nicht mehr verwendet.
Welchen Unterlack verwendet ihr?

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20 Kommentare

  • Antworten Die Lackmamsell

    Ich hab zurzeit "Ultra Long" von Kiko im Gebrauch, weil er im Angebot war. "Millionails" besitze ich aber auch, gut dass du gesagt hast, dass diese Fusseln wirklich die Fasern vom Fasernschild sind, weil ich hab jedes Mal gedacht: "Hast du jetzt schon wieder Kleidungsfusseln auf den Nägeln?".

    Sonntag, 1. Dezember 2013 um 20:26
    • Antworten Leni

      Ich schätze, den "Fussel-Effekt" kennt jede, die millionails zuhause hat 🙂 Das ist schon kurz ein Schock.

      Sonntag, 1. Dezember 2013 um 20:38
  • Antworten Flausenfee

    Vielen Dank für Dein Review dazu. Ich verwende am liebsten den Microcell Unterlack, weil ich ihn wirklich gut finde. Allerdings beinhaltet er Formaldehyd, deshalb mache ich zwischendurch mal eine Microcell-Pause 😀

    Sonntag, 1. Dezember 2013 um 20:35
    • Antworten Leni

      Der war für mich auch lange Zeit die Nummer 1. Allerdings brennen meine Augen, wenn ich ihn lackiere. Das kam erst nach einer extrem langen Verwendungszeit. Mitterlweile habe ich bei Essie ganz gute Alternativen gefunden.

      Sonntag, 1. Dezember 2013 um 20:39
  • Antworten Evy

    Du hast so schöne Nägel – sehen meinen sehr ähnlich. Endlich fühle ich mich nichmehr allein mit den Verfärbungen im Nagelweiß 🙂

    Montag, 2. Dezember 2013 um 7:13
    • Antworten Leni

      So verfärbt sind meine Nägel eigentlich nicht. Hier auf meinem Smartphone bin ich eben total erschrocken, wie gelb das hier aussieht. Das muss ich mir heut Abend mal genauer ansehen.

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 8:40
  • Antworten jean simmons

    Du hast wirklich tolle Nägel, die auch sehr stabil aussehen 🙂 Meist verwende ich einfach meinen RdL Young-Nagelhärter oder die Reste meines BTGN Basecoats (ja Base-, nicht Topcoat ;-)) als Unterlack und fahre damit rehcht gut 🙂

    Montag, 2. Dezember 2013 um 16:01
    • Antworten Leni

      Es ist immer gut, wenn man für sich erkennt, was zu einem passt. Ich glaube ich mache mal noch einen Artikel zu meinen ganzen Unterlack Fehlschlägen 🙂

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 8:36
  • Antworten Madame Coupe

    Ich habe sehr lange Microcell verwendet, nachdem ich "damals" auf deinem Blog davon gelesen habe. Im Sommer diesen Jahres stieg ich dann auf den Essence 24/7 Basecoat um, da ich sehr viel Gutes über ihn laß und bereue es im Nachhinein sehr. Ich will nicht sagen, dass der Lack per se schlecht ist, aber es passt einfach nicht zu den "Problemen" meiner Nägel.

    Sie splittern häufig, sind butterweich und wachsen dementsprechend kaum. Dank Microcell hatte ich richtig robuste Nägel, die beliebig lang wuchsen und nur ab und zu noch splitterten – kein Vergleich also. Der Essence Lack hat meine Nägel nach ca. drei Monaten eben leider wieder zurück geworfen.

    Seit Mitte September nutze ich nun auch Millionails von Essie und bin sehr zufrieden. Meine Nägel sind definitiv wieder härter geworden und wachsen schön, ohne zu brechen. Kann bisher also auch nur Gutes von dem Lack berichten :-).

    Montag, 2. Dezember 2013 um 17:42
    • Antworten Leni

      Das ist ja toll, dass du die gleichen Erfahrungen hast 🙂 Unsere Nägel scheinen sich zu ähneln 😉

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 8:34
    • Antworten Madame Coupe

      Ja, nicht zuletzt deshalb lese ich sehr gerne deine Erfahrungsberichte! Ohne deinen Blog wäre ich auch vermutlich nie auf Microcell gestoßen, daher bin ich dir da sehr dankbar ;-). Da ich ganz kurze Nägel an mir selbst nicht mag, war vorher nicht wirklich an Lackieren zu denken!

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 23:48
    • Antworten Leni

      Das ist ein wunderschönes Kompliment 😉
      Hätte ich MicroCell nicht gehabt, hätte ich wohl nie richtig meine Nägel lackiert und auch nicht das bloggen angefangen. Gut also, dass ich ihn ausprobiert habe 😉

      Mittwoch, 4. Dezember 2013 um 5:58
  • Antworten Anonym

    In dem Essie Millionails ist doch aber auch Formaldehyd drin?!

    Dienstag, 3. Dezember 2013 um 6:15
    • Antworten Leni

      Essie schreibt auf ihrer deutschen Facebookseite, dass millionails ohne Formaldehyd sei. Dort kam die Frage auch schon auf. Allerdings war wohl in alten Rezepturen mal Formaldehyd drin. Die verwenden sie lt. Essie-Facebook nicht mehr.

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 8:14
  • Antworten Anonym

    Habe mal auf meiner Umverpackung geschaut. Den Essie Millionsils habe ich bei DM gekauft als er gerade neu war. Da steht bei den Inhaltsstoffen "Tosylamide/Formaldehyde Resin" ist das ein anderer Stoff als im Microcell?

    Dienstag, 3. Dezember 2013 um 18:10
    • Antworten Leni

      Das hab ich auch schon gelesen. Und auf meiner Verpackung steht es auch drauf. Ich werde Essie eine Email schreiben. Denn das Thema ist ja schon wichtig.

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 19:59
    • Antworten Madame Coupe

      Jetzt wo ich es bei euch lese, hab' ich mal auf meine Verpackung geluchst und bei mir steht das (logischerweise) auch. Um ehrlich zu sein, war ich mir absolut sicher, dass der Essie ohne Formaldehyd sei, sonst hätte ich ja genauso bei meinem Microcell bleiben können…

      Bin gespannt, was Essie dazu berichtet. 🙂

      Dienstag, 3. Dezember 2013 um 23:45
    • Antworten Leni

      So sagt es Essie eigentlich ja auch. Die Email ist gestern raus und ich bin gespannt, was da als Antwort kommt.

      Mittwoch, 4. Dezember 2013 um 5:48
  • Antworten Aufgepinselt.de

    Ich check die Lacke immer mit codecheck und da steht zum Millionails folgendes drin:
    http://www.codecheck.info/kosmetik_koerperpflege/dekorative_kosmetik/nagellack_entferner/ean_3600530904679/id_14165134/essie_millionails.pro

    Ich verwende den "nourish me" von essie. Der enthält kein Formaldehyd. Trotzdem muss ich echt sagen, dass das ein absolutes NoGo wäre wenn essie zu dem Formaldehyd zwei Aussagen zu einem Produkt bringt.

    Sonntag, 8. Dezember 2013 um 13:29
  • Antworten Leni

    Ich habe von Essie noch keine Antwort. Aber krass finde ich das schon. Vor allem sagen sie auf ihrer Facebook Seite was anderes. Ich denke, ich schreibe ihnen noch einmal.

    Sonntag, 8. Dezember 2013 um 18:43
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