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Sonstiges

CND Shellac – UV Nagellack

Auf Tines Blog entdeckte ich vor einiger Zeit Berichte über den UV Nagellack Shellac von CND. Ich wollte das unbedingt ausprobieren und bestellte Anfang des Jahres meine CND-Shellac-Zutaten:
Gekauft habe ich meine Shellacs bei Nailsupplies.us und dort pro Flasche 15,95 Dollar (ohne Versandkosten) gezahlt. Man benötigt für eine Maniküre einen speziellen Base Coat sowie einen Top Coat. Bei der Farbwahl wollte ich nicht experimentieren und Tines Romantique gefiel mir gut, sodass genau dieser Nagellack ins Körbchen wanderte.
 
Shellac trocknet nicht an der Luft, sondern benötigt UV-Licht zum Aushärten. Via Ebay orderte ich eine UV-Lampe, in die man seine Hand reinstecken kann.
Nachdem ich alle meine 7-Sachen zusammen hatte, konnte das Experiment „UV-Nagellack“ starten. Ich hatte bisher noch nie Gel oder ähnliches auf meinen Nägeln, was nicht an der Luft trocknen kann.
Warum überhaupt Shellac?
Shellac verspricht eine Haltbarkeit von 2 Wochen. Außerdem werden die Schichten hinterher nicht abgefeilt (wie bei Gel), sondern können mit Aceton entfernt werden. Es gibt Phasen im Leben, während dessen man nicht regelmäßig zum Nägel lackieren kommt, die Nägel aber dennoch eine gewisse Stärkung brauchen. Tine hatte gute Erfahrungen mit ihrem Shellac und daher wollte ich das unbedingt ausprobieren.

Vorgehensweise:
Zuallererst kümmerte ich mich eingehend um meine Nagelhaut. Diese wurde so gut es geht vom Nagelbett zurückgeschoben. Denn Shellac soll nicht mit Nagelhaut in Kontakt kommen. Generell muss man beim Lackieren sehr genau vorgehen und Patzer vermeiden.

Eine Anleitung ist hinter dem Link zu finden. Zuerst lackierte ich eine dünne Schicht Base Coat, der die Verbindung zwischen UV-Nagellack und dem Naturnagel herstellt. Diese Schicht wurde ca. 10 Sekunden in der UV-Lampe ausgehärtet. Danach ist über der Schicht Basecoat ein klebriger Film (sog. Schwitzschicht). Auf dieser sollen die weiteren Schichten Halt finden, daher soll man diese Schwitzschicht auf keinen Fall entfernen.

Dann machte ich weiter und lackierte wirklich sehr dünne Schichten mit Romantique. Nach jeder Schicht kommt die Hand wieder in die Lampe und diesmal wartet man 2 Minuten. Meine Lampe hat einen eingebauten Timer, der genau nach 2 Minuten die Lampe ausschaltet.

Beim Lackieren achtete ich darauf, die Nagelspitze mit Lack zu ummanteln. Dafür bin ich mit dem Pinsel einmal vorn über die Spitze gefahren. Ich hatte gelesen, dass sich sonst der Lack etwas zurückziehen kann und es aussieht, als hätte man Tipwear. Mit dem Ummanteln ist mir das nicht passiert.

Insgesamt sind es 3 Schichten Romantique geworden und dann war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Lackierte ich eine Schicht nicht dünn genug, verlief der Lack und sammelte sich rechts und links der Nagelkrümmung. Das war nicht Sinn der Sache. Nachdem ich dies entdeckte, griff ich zum Aceton und fing nochmal von vorne an.

Nach jeder Schicht bildet sich die oben schon erwähnte Schwitzschicht. Es pappt also auf dem Nagel. Daher kommt am Ende der Top Coat zum Einsatz. Er entwickelt nach dem Härten (2 Minuten in der Lampe) ebenfalls eine Schwitzschicht. Ich hatte mich schon gewundert und ein glattes Ergebnis erwartet. Laut Anleitung soll diese letzte Schwitzschicht mit einem speziellen Cleanser entfernt werden. Den hatte ich natürlich nicht zur Hand. Normaler Alkohol soll ähnlich funktionieren. Somit musste eine Flasche Wodka dran glauben. Ich tränkte ein Wattepad mit Alkohol und wischte mir die Nägel ab.

Danach war ich wirklich geplättet. Meine Nägel glänzten unglaublich stark und waren sehr glatt. Es fasste sich gut an und fühlte sich nicht anders als normaler Nagellack an. Ich hatte also keinerlei Fremdkörpergefühl an den Fingern.

Auf dem Bild oben sieht man am Daumen gut, wie dick die Schichten wirklich geworden sind. Sie waren zwar nicht wirklich total dünn, aber bei einem normalen Nagellack in ähnlich durchscheinender Farbe hätte ich mit Unter- und Überlack ein ähnlich dickes Ergebnis auf den Nägeln gehabt.

Zufrieden?
Defintiv ja. Die Handhabung war zwar ungewohnt, aber das Ergebnis überzeugt. Die Nägel glänzen toll und sind nicht sonderlich dick geworden. Ich wollte ja keinen Gel-Look auf den Fingern haben, was mir gelungen ist.

Das Tragen von UV-Nagellack – Haltbarkeit:
Wenn ich mit den Nagelspitzen in das fertige Ergebnis drückte, gab die Oberfläche etwas nach und eine kleine Kerbe blieb sichtbar. Diese verschwand aber sofort wieder. Demnach waren die Nägel nicht steinhart, sondern eher soft. Ich ließ den Lack wirklich 2 Wochen auf den Nägeln. Er glänzte während dessen noch immer und Kratzer bekam die Oberfläche keine.

Nach zweiwöchiger Tragezeit sahen meine Nägel so aus, wie auf dem unteren Bild zu sehen ist. Der Lack ist deutlich rausgewachsen, glänzte aber immer noch toll. Absplitterungen oder Tipwear gab es keine! Und während den zwei Wochen habe ich meine Nägel nicht besonders geschont. Ich habe alles gemacht, was ich sonst auch tue.

Das Entfernen:
Bei Tine gibts dazu einen extra Artikel. An ihre Tipps habe ich mich gehalten. Ich viertelte Wattepads und tränkte die Teile in pures Aceton. Die feuchten Pads legte ich auf jeden Nagel und umwickelte meine Finger mit Alufolie. Aceton verdampft recht schnell und durch die Folie wird er daran gehindert. Nach einiger Zeit des Einwirkens, hat sich der Shellac teilweise gelöst und man kann den Rest leicht vom Nagel kratzen. Meinen Nägeln hats nicht geschadet. Sie wurden nach dem Entfernen gründlich mit Handcreme bearbeitet, da das Aceton die Haut etwas austrocknet.

Mein Fazit zu diesem Experiment:
Meine Nägel wurden durch Shellac sehr stabilisiert und wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Handhabung ist etwas ungewohnt und das Lackieren ist etwas anders als mit normalem Nagellack. Außerdem kann man keinen Entferner-Stift ansetzen, muss also direkt sehr genau arbeiten.
Normalerweise lackiere ich meine Nägel mind. 1x pro Woche. Nach 1 Woche Shellac juckte es mich schon in den Fingern, ich wollte eine neue Farbe auf den Nägeln sehen. Aber ich hielt die 2 Wochen durch, wobei am Ende der Lack schon recht rausgewachsen war.

Da bei mir normaler Nagellack schon lange hält, brauche ich Shellac nicht wirklich. Eine Freundin hat mit Nagellack starke Probleme. Eine Maniküre hält bei ihr nicht mal 1 Tag. Selbst professionelle Gelnägel sind bei ihr nach 1 Woche wieder abgefallen. Sie war von Shellac recht begeistert und wollte das unbedingt ausprobieren. Bei ihr hielt eine Shellac Maniküre eine Woche und sie war total begeistert. Bei meiner nächsten Nagellackbestellung bestellte ich ihr den gleichen Satz Shellac-Artikel mit und sie trägt das seither sehr gerne.

Für mich persönlich war die Erfahrung mit UV-Nagellack positiv. Ich habe während meiner Testzeit keine Einschränkungen entdeckt. Nach 2 Wochen hätte ich meine UV-Maniküre gut und gerne noch länger tragen können. Dennoch mag ich normalen lufttrocknenden Nagellack lieber und bleibe beim konventionellen Nagellackieren. Es gibt ja so viele tolle Faben und mit guter Haltbarkeit habe ich zum Glück keine Probleme.

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56 Kommentare

  • Antworten Lady Holly

    das sieht wirklich unglaublich toll aus *.* und auch die Bilder nach über 2 Wochen sprechen Bände. einfach klasse. bei mir splittern Nagellacke auch immer sehr schnell ab. vielleicht wäre das ja was für mich ? reicht auch normaler acetonhaltiger Nagellackentferner oder muss es wirklich reines Aceton sein ?

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 7:11
    • Antworten Leni

      Es funktioniert nicht so gut mit acetonhaltigem Nagellackentferner. Er weicht den Nagellack nur oberflächlich an. Viel besser klappts mit dem puren Aceton. Das hat auch den Nägeln besser getan, weil sich der Lack so ziemlich ohne Rubbeln gelöst hat. Meine Wahl ganz klar: Aceton pur. Ist auch total günstig im Baumarkt oder in der Apotheke zu kaufen.

      Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:46
  • Antworten Marina

    Keine Tipwear zu haben wär wirklich toll, aber länger als 3 Tage halt ich es doch nicht mit der selben Farbe aus. Außerdem wird mir bei dem Wort "Schwitzschicht" irgendwie ganz anders 😀

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 8:50
    • Antworten Leni

      Hihi – das ist in der Tat ein lustiges Wort. Mir reichts nach 1 Woche mit der gleichen Farbe. Dann muss der Lack runter und neuer drauf. Ansonsten ist die UV-Variante wirklich nicht übel.

      Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:48
  • Antworten CraziSchnuggi

    Das Ergebnis sieht echt hammer aus. Ich habe auch lange überlegt mir diese Lacke zu kaufen, habe aber mittlerweile wieder Gelnägel. Aber krass wie toll es noch aussieht nach 2 Wochen.

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 11:18
  • Antworten Maike

    Das ist echt ein klasse Beitrag, klingt alles sehr vielversprechend und auch das Ergebnis sieht ja selbst nach 2 Wochen noch wie frisch gemacht aus, wirklich grandios. Ich mag persönlich auch Gel-Nägel überhaupt nicht aber ich lackiere nicht so häufig und bunt, daher ist mir die Haltbarkeit sehr wichtig und auch der Punkt, dass meine Nägel dabei nicht kaputt gehen da ich von Natur aus schon super weiche, spröde und brüchige Nägel habe. Das klingt ja wirklich mal nach der ersten Alternative die was für mich sein könnte!

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 12:03
    • Antworten Leni

      Das klingt wirklich, als wär das ne Option für dich. Wie schon im Text beschrieben, meiner Freundin gehts ähnlich. Sie will nur gepflegte und gestärkte Nägel haben und Shellac hält bei ihr recht gut. Nicht so lang wie bei mir, aber eine Woche kommt sie gut damit klar.

      Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:50
  • Antworten Bonny

    Sehr schön – vor allem für den ersten Versuch! Mein Ersttest hat nicht so prickelnd geklappt (mal schauen vlt. gibt's dazu noch ein Posting…). Aber: Dein Artikel macht Mut es mit einer anderen Farbe doch noch mal zu testen (nur sträubt sich etwas in mir, mich direkt für 2 Wochen an eine Nagellackfarbe zu binden – aber man will das Ganze dann ja auch möglichst ausreizen, nicht wahr?) ;D

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:33
    • Antworten Leni

      Ich wusste nicht, dass du auch Shellac zuhause hast. Welche Farbe hast du denn genommen? Ich hab mich bewusst für was helles und dezentes entschieden, weil man Unebenheiten oder dieses mögliche Zurückziehen des Lacks (Schrumpfen) nicht so sieht.
      Jetzt interessiert mich natürlich, wies bei dir lief 🙂

      Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 18:52
  • Antworten Bonny

    Ne, Shellac ist es auch net geworden, sondern Jolfin (jepp, das war auch so ein Kranksein-Einkauf – das wird langsam verdammt teuer).

    Ich hoffe, der Artikel dazu wird am Wochenende / Mitte nächster Woche fertig … wenngleich ich meinen verpatzten Erstversuch vielleicht gar nicht so gern an die große Glocke hängen will (aber: man kann ja auch aus Fehlern anderer lernen) ;D

    Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 19:11
    • Antworten Leni

      Ich hab lange zwischen Jolifin und Shellac gehadert. Aber Tine (s.o. im Text) hat beide ausprobiert, Jolifin und Shellac und war der Meinung, Shellac sei besser. Somit ists Shellac geworden.
      Im Endeffekt wars wirklich ne teure Geschichte. Ich nutze es nicht und hab zusätzlich noch diese UV-Lampe rumstehen 🙁 Vielleicht krieg ich die mal verkauft – wer weiß.

      Donnerstag, 4. Oktober 2012 um 19:19
  • Antworten Neru

    Sehr schöner Bericht, hilfreich und ausführlich ;). Es hört sich alles zwar sehr gut an und die Farbe ist wirklich toll, aber ich bleibe lieber bei normalen Nagellacken, da ich auch öfters umlackiere :D.

    lg Neru

    Freitag, 5. Oktober 2012 um 8:47
    • Antworten Leni

      Das ist für mich auch der Todesstoß. Ich hab zu viele tolle Nagellacke. Aber wenn ich mal für länger nicht zum Lackieren komme und wirklich stabile Nägel brauche, dann werd ich auf Shellac zurückgreifen.

      Samstag, 6. Oktober 2012 um 10:22
  • Antworten Tine

    Wow, ist das bei dir hübsch geworden! Ich bin ja immer etwas nervös, wenn sich jemand wegen meinen Berichten über Shellac so eine Ausrüstung anschafft, aber freue mich auch umso mehr, wenn es dann genauso gut klappt! 🙂

    Am liebsten würde ich mir jetzt direkt auch mal wieder eine Shellacmani machen. Vor allem, weil ich ab morgen 8 Tage am Stück arbeiten muss… Auf der anderen Seite habe ich noch sooo viele Lacke, die getragen werden wollen! Immer das gleiche Dilemma… 😀

    Samstag, 6. Oktober 2012 um 7:39
    • Antworten Leni

      Das kenne ich. Man selbst findet etwas toll und erzählt das. Es ist total doof, wenn jemand anderes dann sagt, bei ihm wäre das nicht so toll gewesen. Ist mir so zum Glück noch nicht passiert 😉

      Shellac hat wirklich super geklappt. Der Knackpunkt waren für mich die wirklich dünnen Schichten. Man muss einfach etwas anders lackieren, als bei Nagellack. Für solche Anlässe sind Shellackmanis perfekt. Ich werd mir sicher auch mal wieder eine machen, wenn ich weiß, dass ich länger nicht zum Lackieren komme oder dass meine Nägel auf keinen Fall brechen dürfen. Z.B. wenn ich nächstes Jahr umziehe.

      Samstag, 6. Oktober 2012 um 10:19
    • Antworten Leni

      P.S.: Als ich Shellac getragen habe, hab ich in der Ubahn ne Freundin getroffen, die ein Nagelstudio hat. Ihr hab ich direkt von Shellac erzählt und ihr meine Nägel gezeigt. Sie hat ihre Finger rausgeholt, die waren mit braunem Shellac lackiert.Sie wollte es erstmal ausprobieren, bevor sies ihren Kundinnen anbieten will. Sie war auch total begeistert von Shellac.

      Samstag, 6. Oktober 2012 um 10:21
    • Antworten Tine

      Du hast mich jetzt quasi zurückangefixt! :p Habe vorhin "Red Baroness" lackiert, der noch unbenutzt bei mir rumstand. Und ich bin begeistert! Extrem schönes Rot, ließ sich mit am einfachsten auftragen und hat sich kein bisschen zusammen gezogen. Jetzt muss er nur noch gut halten. Danke für die Inspiration mit deinem Post! 🙂

      Als nächstes werde ich wohl mal einen Gellack von OPI testen, die haben ja auch schöne Farben!

      Samstag, 6. Oktober 2012 um 18:09
  • Antworten MrsPetruschka

    Hochinteressanter Bericht, danke für die Mühe. 🙂 Das Ergebnis ist toll, wenn ich nicht auch öfter die Farben wechseln würde, wäre es eine klasse Alternative.

    Sonntag, 7. Oktober 2012 um 10:42
  • Antworten Anonym

    Allso ich hab mir das mit Shellac machen lassen und kann Problemlos mit normalem Lack für einen Abend oder so drüber lackieren und auch wieder schaden frei mit acetonfreiem Entferner wegmachen.

    Montag, 8. Oktober 2012 um 20:31
    • Antworten Leni

      Shellac + Nagellack wäre mir persönlich zu viel. Aber du hast Recht, er lässt sich problemlos überlackieren und acetonfreier Entferner tut dem Shellac nichts.
      Lässt du dir Shellac regelmäßig machen?

      Dienstag, 9. Oktober 2012 um 17:37
  • Antworten Naildesign

    vielen Dank für den tollen Test/Erfahrungsbericht über UV-Nagellack

    lg

    Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 12:46
  • Antworten Lisa

    Das sieht echt super toll aus!! Ich überlege mir auch schon die ganze Zeit, ob ich es ausprobieren soll! 🙂

    Mittwoch, 12. Dezember 2012 um 11:15
    • Antworten Leni

      Es ist halt erstmal eine Investition. Aber wenn man gerne die gleiche Farbe trägt und nicht so viel Veränderung auf den Nägeln mag, dann ist das schon ne super Sache 🙂

      Donnerstag, 13. Dezember 2012 um 19:57
  • Antworten Anonym

    @naileni, du hast oben geschrieben das du die shellac nicht mehr nutzt, möchtest Du diese verkaufen?

    Samstag, 29. Dezember 2012 um 19:18
  • Antworten liane strauß

    anonym ist natürlich nicht zu antworten.
    @naileni, du hast oben geschrieben das du die shellac nicht mehr nutzt, möchtest Du diese verkaufen?

    Samstag, 29. Dezember 2012 um 19:22
  • Antworten Anonym

    Habe mir ein Shellac Set über ebay in Amiland bestellt. Einfach genial. Bei mir hält "normaler" Lack keine 2 Tage, bei meinem Shellac sind es jetzt 10 Tage. Nur ein winzige Ecke ist abgesplittert, sieht man aber nur, wenn man ganz genau hinguckt. Und das mit "Masquerade", einem dunklen Rotton. Eine super Alternative, wenn man wie ich keine Gelnägel möchte. Und das selber Lackieren ist kein Problem. Getrocknet wird ja erst unter der Lampe. Vorher kann frau noch in aller Ruhe korrigieren.

    Freitag, 11. Januar 2013 um 16:20
    • Antworten Leni

      Das habe ich mittlerweile von einigen gehört, bei denen normaler Lack nicht wirklich lange hält. Ich freue mich für dich, dass Shellac für dich eine tolle Alternative zu normalem Nagellack ist. Sieht ja auch besser aus als künstliche Nägel 😉

      Freitag, 11. Januar 2013 um 19:40
    • Antworten Anonym

      Vielen Dank übrigens an Dich, naileni. Dein Bericht hatte mich so überzeugt, dass ich das mit dem Shellac probiert habe. Und einschließlich des Entfernens mit Aceton hat alles super funktioniert!

      Samstag, 12. Januar 2013 um 20:04
    • Antworten Leni

      Keine Ursache 🙂 Super, dass es so gut klappt.

      Samstag, 12. Januar 2013 um 21:46
  • Antworten Anonym

    Danke für den tollen Bericht und den Hinweis für die Website zum bestellen! Muss ich da mit Zollgebühren rechnen?

    Jolifin hält bei mir leider nicht…ich hoffe, dass es mit shellac klappt!

    Mittwoch, 6. Februar 2013 um 8:50
    • Antworten Leni

      Über Jolifin habe ich bisher nicht sooo dolle Dinge gelesen. Daher drück ich dir die Daumen. Mit Zoll musst du bei Bestellungen aus den USA über 22 Euro Warenwert (inkl. Versandkosten) rechnen. Ich glaub, das gilt generell für nichteuropäisches Ausland. Aber sicher bin ich mir nicht. Auf der Zoll-Homepage kannst du das nachlesen. Ich hatte bisher immer Glück, aber das heißt nix.

      Mittwoch, 6. Februar 2013 um 20:15
  • Antworten Anonym

    Danke Dir! Ja ich hatte auch Glück, ging alles glatt!

    Und es sieht toll aus! Ich habe es zwar noch nicht gleichmäßig hinbekommen, abe rdas ist Übungssache….Jetzt hoffe und bete ich nur, dass es hält…Gestern abend habe ich es drauf gemacht….Was ich ein Geld in Jolifin, Emminails udn Magicnails investiert habe ….*heul*

    Samstag, 16. Februar 2013 um 11:16
    • Antworten Leni

      Es freut mich, dass deine Lacke gut angekommen sind. Es ist nicht wie normales Nägellackieren, aber ich finde es wirklich schwer zu beschreiben. Man sollte auf keinen Fall zu dicke Schichten machen 🙂
      Ich drücke dir die Daumen, dass es hält. Ich bin gespannt, was du dazu sagst.

      Samstag, 16. Februar 2013 um 23:17
  • Antworten Rawinche

    @naileni. Habe mir am Donnerstag Shellac aus den USA bestellt. Wie lange hat bei dir der Versand gedauert? Liebe Grüße!

    Sonntag, 17. Februar 2013 um 12:29
    • Antworten Leni

      Das ist unterschiedlich und kommt auf die Versandart an. Mein schnellster Versand aus den Staaten war ca. 1,5 Wochen und der längste ca. 1 Monat.

      Sonntag, 17. Februar 2013 um 18:30
    • Antworten Rawinche

      Super! Ich dank dir! Lasse mir seit einigen Monaten regelmäßig Shellac machen. Ich nehme immer eine Nude Farbe oder die Farbe 'Negligee' ( Durchsichtig, mit einem Hauch vom Rosa Schimmer ). Anschließend lackiere ich immer mit meiner Lieblings-Nagellackfarbe drüber und entferne den mit acetonfreien Entferner. Der Nagellack hält auf dem Shellac bombenfest mindestens eine Woche und trocknet super super schnell! Meine Nägel brechen sehr sehr schnell ab, daher war Shellac für mich die Optimale Lösung. Gel wollte ich nicht, will ja nicht meine Nägel töten;) Shellac stärkt die Nägel zusätzlich. Und ich bin begeistert! Da so ne Shellac Maniküre schon auf Dauer viel kostet, dachte ich mir, mache ich mir selbst!

      Montag, 18. Februar 2013 um 14:44
    • Antworten Leni

      Ich war mal so frei und hab deinen doppelten Kommentar gelöscht.

      Dann hast du ja schon Erfahrung mit Shellac. Das ist natürlich von Vorteil, wenn man eine solche Investition wagt 🙂 Ich freue mich, dass du mit die Kombination gefunden hast, die für dich am besten klappt 🙂 Shellac schaut auch 1000x besser aus, als Gelnägel.

      Montag, 18. Februar 2013 um 21:09
  • Antworten Anonym

    Hallo naileni, da bin ich wieder – die anonyme Shellac-Anwenderin von oben 🙂

    Das ertse Mal hatte ich die ersten Schäden an Tag 5 und richtig sichtbare an Tag 6, aber ich hatte auch nicht täglich die Nägel geölt. Das mache ich jetzt brav, bin bei Tag 4 und es sieht so schön aus (french). Ich bin ja sooooo froh!!

    Vielen Dank für Deinen Erfharungsbericht!

    Hat schonmal jemand versucht Base und Top von Shellac zu nehmen aber eine Farbe von einem anderen Hersteller? Liebe Grüße Bettina

    Donnerstag, 28. Februar 2013 um 18:51
    • Antworten Leni

      Das hört sich doch gut an. Eine Freundin von mir, die nun auch Shellac benutzt, sagte mal, sie habe das Gefühl, dass die Nägel sich daran gewöhnen und widerstandsfähiger werden. Also dass die Haltbarkeit von Mal zu Mal länger wurde. Hast du das Gefühl auch?

      Shellac mit anderen Herstellern zu mixen habe ich nicht ausprobiert. Ich habe auch keine UV Lacke von anderen Herstellern.

      Donnerstag, 28. Februar 2013 um 20:32
  • Antworten Anonym

    Hurra, das zweite Mal hat 7 Tage ohne Schäden übertanden, ging einfach zu entfernen und nun ist das dritta Mal drauf, ich werde berichten 🙂 (und Farben zusätzlich bestellen) Gruß Bettina

    Montag, 4. März 2013 um 14:28
    • Antworten Leni

      Das hört sich ja toll an! Ich bin gespannt, was du zu anderen Farben sagst und wie lange das dritte Mal hält. Ich hab ja nur die drei Lacke oben und hab keine Erfahrungen mit anderen Farben 🙂

      Montag, 4. März 2013 um 20:43
  • Antworten Anonym

    Hallo!
    Hast du eine original cnd uv Lampe?

    Mittwoch, 27. März 2013 um 19:48
    • Antworten Leni

      Nein, habe ich nicht.

      Dienstag, 2. April 2013 um 20:14
  • Antworten Anonym

    Ich habe schon mehrmals gehört, dass das ganze ohne eine Original-Lampe nicht funktioniert. Kannst du einen Namen nennen? Ich möchte mich ungern in Unkosten stürzen und bin mir ziemlich unsicher. Vielen lieben Dank :o)

    Mittwoch, 3. April 2013 um 13:20
    • Antworten Leni

      Das kann ich nicht bestätigen. Mit meiner Lampe hat das gut funktioniert. Sie ist von Ebay, aber aus Deutschland. Hat ca. 18 Euro inkl. Versand gekostet. Also eines von den günstigen Modellen. Die sehen auch immer gleich aus. Einen Namen dazu habe ich leider nicht. Es ist eine weiße Lampe mit 4 UV Röhren und einem roten und schwarzen Knopf. Wenn du bei Ebay "UV Lampe" eingibst, findest du fast nur diese Modelle. Die Lampe enthält aber einen Timer, der dafür sorgt, dass das Licht direkt nach 120 Sekunden ausgeht.

      Mittwoch, 3. April 2013 um 17:20
  • Antworten Anonym

    Hallo, hier nochmal Bettina, nach 4 weiteren Erfahrungswochen mit shellac. Ich bin soooooooo begeistert! Ja, die Nägel halten immer besser! Kleine Schäden am der Spitze kann man mit der Feile korrigieren ohne dass danach gleich alles abplatzt. Man kann problemlus andere UV-Farben mit dem Shellac Base und Topcoat verwenden. Ich habe jetzt eine Schicht Easy UV-Polish Rosetta von emminails drauf. Für die Nagelspitzen habe ich das Cream-Puff weiß von shellac sogar mit dem Rosetta gemischt, damit es nicht ganz so arg weiß ist, sondern natürlicher wirkt. Das Ergebnis ist ein supertoller Frenchlook, der locker die Woche übersteht.

    Mal sehen, ob ich nun probiere es länger draufzulassen. Das ich mit einem normalen Farblack mal eben so drüberlackieren kann (guter Halt, sehr glatte Oberfläche) finde ich ein Riesenplus.

    Was absolut keine gute Idee ist: rumpiddeln….das greift die Nageloberfläche echt an, wenn man den Lack Fitzelchenweise abzieht…*hust* *schäm*

    Also nochmal: Vielen Dank für Deinen Tipp Leni!

    Mittwoch, 3. April 2013 um 13:48
    • Antworten Leni

      Super, dass du doch nochmal meldest. Ich finde solche Erfahrungen immer richtig interessant 🙂

      Das hört sich ja toll an, was du erzählst. Was meinst du denn mit rumpiddeln? Reste abknibbeln? Das ist mir nämlich auch aufgefallen. Also lieber etwas länger mit Aceton einweichen und danach schön eincremen. Aber dann geht wirklich alles ganz leicht ab.

      Ich freue mich wirklich, dass es bei dir so gut klappt und du so viele Kombinationsmöglichkeiten erfolgreich ausprobiert hast. Ich wünsche dir mit deinen "neuen Nägeln" ganz viel Freude 🙂
      Viele Grüße

      Mittwoch, 3. April 2013 um 17:24
  • Antworten Anonym

    Hallo Leni, ja genau, wenn sich irgendwo was löst fange ich an zu knibbeln, ganz blööööde Angewohnheit und macht echt die Nägel kaputt. Ich habe es wieder nicht länger als eine Woche ausgehalten, ich mag den rauswachsrand nicht. Dafür werde ich immer schneller, French beim Fernsehen in 2 Stunden…da kann man nicht meckern.

    P.S. Ich habe auch keine Original UV-Lampe, sondern die von prettynails…

    Lieben Gruß
    Bettina

    Dienstag, 9. April 2013 um 9:51
    • Antworten Leni

      2h mit French und abgelenkt – Respekt 🙂 Ich wüsste auch keinen Grund, warum ne andere UV-Lampe nicht gehen würde. Denn UV-Licht ist halt UV-Licht.

      Mittwoch, 10. April 2013 um 20:11
    • Antworten Anonym

      Ich habe gerade versucht mit einem normalen UV-Lampe von 36 W, CND Shellac und Nägel waren nicht trocken, auch nach 10 Minuten. Was kann das bedeuten?

      Montag, 23. September 2013 um 15:10
    • Antworten Leni

      Da habe ich leider keine Lösung für dich. Sorry.

      Sonntag, 13. Oktober 2013 um 21:00
  • Antworten Anonym

    hast du zollgebühren zahlen müssen ? würde mir das auch gerne kaufen, aber bei amazon kostet es über 20 € und die farben auch fast 18 euro

    Mittwoch, 11. Dezember 2013 um 22:11
    • Antworten Leni

      Ich hatte wohl Glück. Aber ab 21 Euro Warenwert inkl. Versandkosten fallen eigentlich Zollgebühren an. Damit kalkulieren musst du daher schon.

      Sonntag, 15. Dezember 2013 um 11:07
  • Antworten happygirlever 08

    Das finde ich schön zu sehen, dass Shellac auch so gute Ergebnisse macht!! Ich hab mich an dem Gelish System probiert und war auch mehr als überzeugt, hier auf meinem Blog nachzulesen: http://stilmomente.blogspot.de/2016/04/gelish-harmony-gel-polish.html

    Generell denke ich, dass Uv-Lacke eine tolle Zwischenlösung für langanhalten schöne Nägel sind, die aber nicht künstlich aussehen! 🙂

    Samstag, 9. April 2016 um 16:15
    • Antworten naileni

      Da hast du recht. Gerade diesen Gel-Look mag ich überhaupt nicht. Mit UV-Nagellack sehen die Nägel einfach nur schön lackiert aus. Ich finde es perfekt für Mädels, die eine lange Haltbarkeit wollen und öfter die gleiche Farben tragen.

      Sonntag, 10. April 2016 um 20:14

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