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Sonstiges

Augustlieblinge

Meine Monatslieblinge habe ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr vorgestellt. Das soll sich nun wieder ändern. Ich lese solche Artikel sehr gerne, weil man einen guten Überblick über gern benutzte Produkte bekommen kann.

1) Jussi Adler Olsen – Das Alphabet Haus: Dieses Buch handelt von zwei britischen Soldaten, die im zweiten Weltkrieg über Deutschland abgestürzt sind. Sie verstecken sich in einem Lazarett-Zug, der von der Ostfront kommt. Dabei nehmen sie deutsche Identitäten an und müssen so tun, als seien sie krank. Sie werden in eine Heilanstalt für geistig Kranke in Freiburg im Breisgau verfrachtet. Dabei müssen sie aufpassen, nicht als Simulanten erwischt zu werden, da auf dieses Vergehen die sofortige Hinrichtung steht.
Der Autor beschreibt sehr gut das Gefühlsleben der beiden Hauptfiguren. Beim Lesen spürte ich die Beklemmung und die Gefahr, als sei ich ebenfalls in dieser „Heilanstalt“. Daher würde ich dieses Buch zarten Gemütern nicht empfehlen. Wer schon Bücher von Jussi Adler Olsen gelesen hat, weiß was ich meine. Er beschreibt die Situationen sehr realistisch. Rührselige Happy Ends gibt es bei ihm nicht. Nachdem ich „Das Alphabet Haus“ gelesen hatte, habe ich mir immer wieder darüber nachgedacht, wie belastbar die menschliche Psyche in Extremsituationen wirklich ist. Wird man selbst krank, wenn man – wie die beiden Hauptfiguren – nur vorgibt, krank zu sein? Der Autor schildert die Geschichte schonungslos und ohne den Leser zu  vor Etwas zu bewahren.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben. Von „gefallen“ kann ich jetzt nicht sprechen, das wäre doch zu makaber. Aber ich würde es wieder lesen.
2) Escada – Especially Escada: Den Duft mag ich total gerne. Er ist süßlich blumig und wenn ich ihn trage, fühle ich mich gut.
3) China Glaze – Sunset Glow: Den Lack hatte ich vor einiger Zeit mal getragen. Der Bericht hierzu ist hinter dem Link zu finden. Der Lack trocknet eigentlich satiniert. Im Nagellackarchiv habe ich weitere Bilder mit satinierter Oberfläche ohne Überlack.

4) Essie – nourish me (Unterlack): Seit einiger Zeit benutze ich ihn schon. MicroCell 2000 brennt mir nach wie vor in den Augen und daher möchte ich ihn nicht mehr nutzen. Bisher komme ich mit nourish me sehr gut zurecht. Trotzdem konnte er bei Sunset Glow (s.o.) meine Nägel vor rosa Verfärbungen nicht schützen. Als ich Sunset Glow zum ersten Mal getragen habe (mit Micro Cell) konnte ich Verfärbungen nicht feststellen. Aus diesem Grund will ich noch den speziellen Unterlack von Essie gegen Verfärbungen ausprobieren.

Meine Nägel sind auch mit nourish me nach wie vor stabil, sehen sogar noch gesünder aus. Meine Nägel erschienen mir früher eher trocken und spröde. Jetzt sehen sie nicht mehr trocken aus, sind stabild, aber auch flexibel ohne zu brechen. Daher werde ich diesen Unterlack weiter verwenden.

5) P2 Color Victim – 840 tell me a secret: Dieser Nagellack ist aus dem neuen Herbst/Winter Sortiment von P2. Beim Tragen dieses Lacks ist mir aufgefallen, dass grün für mich durchaus tragbar ist.

6) Balea Volume Spray: Kommt für mich fast täglich zum Einsatz. Damit glätte ich die Härchen am Ansatz, die nicht mehr in alle Richtungen abstehen. Gleichzeitig schafft das Spray, den Ansatz nicht so platt, sondern etwas voluminöser aussehen zu lassen.
Ebenfalls wichtig: es lässt sich sehr leicht ausbürsten, sodass keine Rückstände verbleiben.

7) Tribute von Panem – Die Hungerspiele (DVD): Ende August kam endlich die DVD zu dem Film heraus. Ich war damals nicht im Kino, habe aber das Buch gelesen. Buch und Film kann ich nur empfehlen. Für eine Buchverfilmung finde ich den Film wirklich sehr gelungen. Es ist zwar schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber mir fällt spontan nichts auf, was im Film gravierend abgeändert wurde. Ich mags nämlich überhaupt nicht, wenn Handlungsstränge in Verfilmungen geändert werden.
Wem trotzdem Unterschiede zwischen Buch und Film kennt, darf sich gerne in den Kommentaren melden.


Wie immer freue ich mich über eure Meinungen und Erfahrungen. Was hattet ihr im August gerne?

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8 Kommentare

  • Antworten Viola

    Hallo,
    im großen und ganzen sind Buch und Film gleich. Wirklich richtig große Unterschiede fallen mir nicht auf, außer zwei. Der Spielemacher spricht im Film immer wieder mit dem weißhaarigem Typen, der mit den Rosen (ich hab dessen Namen vergessen) und das kam glaube ich nicht so im Buch vor. Und am Ende, noch in der Arena, gibt es einen Unterschied. Im Buch sind die Augen der "Hunde" die Augen der toten Mitstreiter und im Film wurde darauf nicht eingegangen.

    Viele Grüße
    Viola

    Dienstag, 18. September 2012 um 11:46
    • Antworten Leni

      Ja, das mit dem Spielemacher ist mir auch aufgefallen. Ich denke, diese ganzen Sequenzen waren zur besseren Erklärung, was da genau in der Arena vorfällt.

      Dienstag, 18. September 2012 um 11:53
  • Antworten Gebäck

    Der Film ist zum Buch schon recht ähnlich, aber total gekürzt. Wichtige Szene werden nur kurz angespielt, ohne das Buch zu kennen hätte ich viel Rätseln müssen was manche Szenen bedeuten.

    Dienstag, 18. September 2012 um 12:39
    • Antworten Leni

      Ohne Kürzen wäre eine Verfilmung auch kaum möglich. Das ist normal. Aber es gibt Verfilmungen von Büchern, bei denen die Handlung sogar abgeändert wurde. Das ist hier zum Glück nicht der Fall 🙂

      Dienstag, 18. September 2012 um 12:42
  • Antworten Cyw

    Stimmt, Buch und Film sind wirklich auffallend ähnlich. Nicht so wie Die Purpurnen Flüsse, wo das Buch supergenial und der Film am Ende einfach nur unfassbar schlecht ist. *grummel*

    Bis auf winzige Logikprobleme im Film hab ich bei Tribute von Panem jedenfalls keine Änderungen feststellen können — außer, dass die Tribute sich im Film am Ende nicht in Werwolf-Monster verwandelt haben. Fand ich aber irgendwie besser so. Beides aber definitiv zu empfehlen, ich hab den Film grade von einem Freund geliehen bekommen und werd mich am Wochenende nochmal in die Welt versinken lassen 😀

    Dienstag, 18. September 2012 um 13:04
    • Antworten Leni

      Verblendung z.B. war zwar gut verfilmt, aber die Story wurde gegen Ende hin abgeändert. Schade.

      Den Panem-Film fand ich insgesamt recht stimmig verfilmt. Hat alles recht gut zueinander gepasst.

      Donnerstag, 20. September 2012 um 16:07
  • Antworten Wiebke

    Uuuuuuuh, das Buch hört sich so spannend an. Ich möchte es jetzt auch gern lesen *_*

    Dienstag, 18. September 2012 um 16:22
    • Antworten Leni

      Spannend wars auf jeden Fall. Ich hab es in einem Tag ausgelesen. Zum Glück hatte ich frei, sonst hätte ich das nicht geschafft. Aber an dem Tag habe ich auch sonst nicht viel anderes gemacht und nachts gegen 3 Uhr war ich dann fertig mit dem Buch und fertig mit den Nerven.

      Donnerstag, 20. September 2012 um 16:08

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