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Nageldesign

Nageldesign: Gittermuster

Eigentlich hatte ich vor, heute beim DM die neuen Sortimente von essence und P2 vorzufinden. Doch dem war nicht so! Natürlich fragte ich nach und bekam zur Antwort, P2 würde Ende der Woche da sein und essence erst in 2-3 Wochen!!! Na toll…
Dennoch hatte ich Lust, ein Design für meine Nägel zu entwickeln. Inspiriert hat mich Bonnys Gittermuster, das sehr schön ist, aber leider für mich nicht wirklich alltagstauglich.
Was letztenlich herausgekommen ist, lest und seht ihr im Folgenden.

Verwendet habe ich:

Von links nach rechts: Rival de Loop Young Base Coat, Astor Nail Whitener Blanchissant, Tip Painter von essence, rosa-fliederfarbener Metalliclack von [b] basic in der Farbe 489, Top Coat von P2 Profi Nail Studio und ein Pinsel eines ausgedienten Tippainters.
1. Auftragen eines Base Coats: Ich verwendete heute den RdL (hatte ich mir als mattierenden Überlack gekauft) und möchte sehen, wie er sich als Unterlack so verhält. Der Auftrag war super. Der Pinsel ist nicht zu lang und fächert wunderbar auf, um den Lack präzise auf dem Nagel zu verteilen. Nach dem Lackieren (s. nächstes Bild) waren meine Nägel seidig mattiert. Für das Bild hielt ich meine Hände direkt unter die Schreibtischlampe und nichts reflektiert. Sie sehen aus wie unlackiert. Das musste ich natürlich bildlich festhalten ;).

2. Farbgrundierung: Hierfür verwendete ich den Nail Whitener von Astor. Er ist mehrere Jahre alt (sicher weit über 4 Jahre) und ich weiß nicht, ob man ihn im Laden noch erhält. Er sollte eine milchig weiße Farbgrundierung für mein Naildesign darstellen. Laut Aufschrieb auf dem Fläschchen, soll man 2 Schichten auftragen, was ich auch tat. Das Ergebnis seht ihr hier:

Der Lack lässt sich streifenfrei verteilen und sieht nach zwei Schichten wunderhübsch milchig weiß aus. Das Finish ist natürlich und die Nägel sehen gepflegter aus. Er eignet sich sicher auch als Basisfarbe für ein French oder mit weißem Stamping. Dafür, dass der Lack schon so unheimlich alt ist, ist er von der Konistenz her wie neu. Kein bisschen dickflüssig. Meine letzten Ausmistaktionen überlebte er immer, da er keine Alterserscheinungen aufwies. Den werde ich in Zukunft wieder öfter verwenden.

3. Gittermuster: Bei diesem Schritt müsst ihr das fertige Design schon im Kopf haben und dementsprechend die Streifen aufmalen. Dabei werden die Streifen, die zuerst aufgemalt werden, später im Hintergrund sein. Ich hatte vor, die Streifen mit dem weißen Tippainter und dem Metalliclack zu malen. Dabei wollte ich zuerst das Weiß im Hintergrund haben. Ich begann Längsstreifen aufzumalen. Als ich damit fertig war, begann ich wieder von vorn und malte die Querstreifen. Dann kurz trocknen lassen und dann mit der anderen Farbe die Striche daneben setzen. Als das fertig war, war ich nicht zufrieden. Ich malte das Weiß nochmals über, dass die Metallicfarbe in den Hintergrund rückte. Das war schon besser.

An dieser Stelle würde eigentlich der TopCoat folgen. Doch mir war es zu bunt und die Striche zu breit. Die Basis ist mir bei Betrachtung des Gesamtwerkes auch zu durchscheinend. Der Pinsel des weißen Tippainters ist zu dick, für French sicher gut geeignet, aber nicht für diese Nailart. Die Konsistenz des Tippainters dagegen ist gut: richtig schön flüssig.
Dafür eignete sich der Metalliclack nur mäßig für die Streifen. Den Pinsel, den ich dafür verwendet hatte, war zwar schön dünn, aber der Lack zu dickflüssig.

In dem Moment, in dem ich das hier schreibe, befindet sich das Muster schon nicht mehr auf meinen Nägeln. Ich habe daraus gelernt und versuche es demnächst besser.
Geplant ist, mir für diesen Zweck einen Lack anzuschaffen und den mit Verdünner so flüssig machen, dass er sich für die Striche gut eignet. Ich denke dabei an einen günstigen Lack, wie zb. einen fliederfarbenen aus der Color&Go Serie von essence. Weiter möchte ich nächstes Mal die Basis deckender weiß haben und werde hierfür den Virgin von P2 ausprobieren. Ich bleibe auf jeden Fall dran, denn vom Prinzip her gefällt mir das Gittermuster.

Es ist noch ausbaufähig, oder wie seht ihr das?

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3 Kommentare

  • Antworten banana-cat

    ich finde das design jetzt schon sehr schön.
    ich würds gar nicht schaffen die linien so gerade hinzubekommen, nicht mal mit nem tippainter, vor allem nicht auf der rechten hand.
    daher stampe ich das lieber, aber da hab ich das leider nur einfarbig.

    Montag, 1. März 2010 um 22:10
  • Antworten Bonny

    Wow, ich finde dein dezenteres Design um Längen besser, als meine überladene Übgungsversion 😀

    Mittwoch, 3. März 2010 um 9:36
  • Antworten Leni

    @ Bonny: dennoch ist es ausbesserungsfähig. Ich behalte es weiter im Hinterkopf. Irgendwie lässt es mir keine Ruhe. Muss demnächst nochmal Lacke einkaufen gehen. Bei deinem Valentinstagsdesign hast du für den dünnen Strich ein helles flieder von P2 verwendet. Das wäre hier ideal. Im Laden ist's leider nicht mehr erhältlich.
    Ich bleib an der Idee dran 😉

    Mittwoch, 3. März 2010 um 11:42
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